Therapie

 Ver­hal­tens­the­ra­pie ist übli­cher­wei­se in meh­re­re auf­ein­an­der bezo­ge­ne Pha­sen geglie­dert.

1. Zunächst wird im Rah­men einer soge­nann­ten Ver­hal­tens­ana­ly­se unter­sucht, wel­che lebens­ge­schicht­li­chen Erfah­run­gen für Sie maß­geb­lich waren und sind. Hier­bei wer­den wich­ti­ge von Ihnen gelern­te Ver­hal­tens­mus­ter her­aus­ge­ar­bei­tet, um deren Bezug zu Ihren Sym­pto­men und Beschwer­den her­zu­stel­len, auf­grund derer Sie sich ja letzt­lich in Behand­lung bege­ben. Am Ende die­ser Pha­se steht in der Regel ein plau­si­bles Erklä­rungs­mo­dell (funk­tio­na­le Bedin­gungs­ana­ly­se) über Grün­de, Sinn und Zweck der Sym­pto­ma­tik.

2. Eben­falls sehr wich­tig sind Ihre per­sön­li­chen The­ra­pie­zie­le. Schließ­lich soll sich die The­ra­pie an Ihren Wün­schen und Bedürf­nis­sen ori­en­tie­ren und Sie dabei unter­stüt­zen, wie­der mehr Erfah­run­gen machen zu kön­nen, die mit Ihren Wün­schen und Bedürf­nis­sen über­ein­stim­men. Dabei gilt: Je kon­kre­ter Sie Ihre Zie­le fas­sen kön­nen, des­to bes­ser las­sen sich die wei­te­ren Behand­lungs­schrit­te pla­nen.

3. Aus dem Erklä­rungs­mo­dell und Ihren The­ra­pie­zie­len lei­tet sich logisch das wei­te­re Vor­ge­hen ab. Hier ste­hen unter­schied­li­che Behand­lungs­ebe­nen zur Ver­fü­gung, die ich Ihnen aus­führ­lich erklä­ren und mit Ihnen abstim­men wer­de.

Trans­pa­renz

Ein wesent­li­ches Prin­zip mei­ner the­ra­peu­ti­schen Grund­ein­stel­lung ist, dass für Sie alle The­ra­pie­schrit­te nach­voll­zieh­bar sein sol­len. Nur so kön­nen Sie zuneh­mend die gemein­sam erar­bei­te­ten Stra­te­gi­en auf Ihren All­tag über­tra­gen. Scheu­en Sie sich also nicht, im The­ra­pie­ver­lauf Fra­gen zu stel­len, wenn Ihnen etwas unklar ist. Ich wer­de dar­auf ein­ge­hen und Fra­gen beant­wor­ten oder ver­su­chen, mit Ihnen zu einer Lösung zu kom­men. Grund­sätz­lich soll in einer The­ra­pie nichts gesche­hen, was für Sie nicht nach­voll­zieh­bar ist oder Sie nicht wol­len.

Akti­ve Mit­ar­beit

The­ra­pie lebt von Ihrer akti­ven Mit­ar­beit. Eine Ver­hal­tens­the­ra­pie durch­zu­füh­ren bedeu­tet, sich in einen akti­ven Ver­än­de­rungs­pro­zess zu bege­ben. Eine erfolg­rei­che Ver­hal­tens­the­ra­pie ermög­licht Ihnen prak­ti­sche Ver­än­de­run­gen in Ihrem Ver­hal­ten. Um eine Über­tra­gung von The­ra­pie­ef­fek­ten auf Ihr All­tags­ver­hal­ten zu erleich­tern, wer­de ich mit Ihnen regel­mä­ßig Übungs­auf­ga­ben für die Zei­ten zwi­schen den Sit­zun­gen ver­ein­ba­ren. Von daher ist Ihre The­ra­pie nicht auf eine wöchent­li­che Sit­zung beim The­ra­peu­ten beschränkt. Pla­nen Sie für sich wei­te­re Zeit ein, um aktiv mit­ar­bei­ten zu kön­nen!